Programm 2016-2017

Liebe Musikbegeisterte

Nach internationalen Konzerten und diversen Festivals in der vergangenen Saison geht der Reigen mit Kooperationen auch in dieser Saison weiter. Die Basler Madrigalisten eröffnen gemeinsam mit dem preisgekrönten Gastorga-nisten Johannes Lang die Appenzeller Bachtage 2016 in St. Gallen mit dem stimmungsvollen Brückenschlag «Von Notker zu Luther zu Bach». Gleich an-schliessend sind wir zu Gast bei «VivaCello» in Liestal mit einem Konzert in selten zu hörender Kombination: die Komponisten Taverner, Vasks und Nystedt verschmelzen die pure Schönheit von Celloklang und menschlicher Stimme. Mit einem Abstecher nach Stuttgart und Ellwangen widmen wir uns dem Requiem Victorias – einem zentralen und tiefgründigen Meisterwerk der Renaissance – und dies in transparenter und exklusiv solistischer Besetzung.

Nicht zu vergessen sind unsere mehrjährigen Konzertreihen, so zum Beispiel die beiden Programme zur Musikwelt Basel. In «abgereiste Landkarten» porträtie-ren wir den Basler Komponisten Thüring Bräm, der sich durch ein originelles und kreatives Vokalschaffen einen Namen gemacht hat, das unsere Region in der übrigen Schweiz und im benachbarten Ausland hörbar werden lässt. Neben der Uraufführung einer von uns in Auftrag gegebenen Komposition erklingen Werke, die Bräm u. a. für den Schwedischen Rundfunk-Chor oder die BBC-Singers kom-ponierte. Wir dürfen gespannt sein! Erstmals werden wir im Kunsthaus Basel-land auftreten, einem Ort, an dem Musik und bildende Kunst uns für weitere Pro-jekte inspirieren sollen.

Kennen Sie Rudolf Moser? In Zusammenarbeit mit der gleichnamigen Stiftung würdigen wir den 1960 verstorbenen Komponisten, der in Baselland und Basel-Stadt, ganz im Sinne der kulturellen Zusammenarbeit beider Kantone, sein Domi-zil hatte. Er hinterliess ein beachtliches OEuvre an Vokalwerken. Seine Musik stellen wir in Bezug zu Zeitgenossen, die mit ihm in Verbindung standen, darun-ter Hans Huber, Hermann Suter, Conrad Beck, Albert Möschinger und viele andere.

Beachten Sie, dass unsere Eigenproduktionen einen saisonalen Apéro beinhalten, denn Ihre Meinung zu unseren einmaligen Programmen, die wie ein musikalisches Werk durchkomponiert sind, und Ihre direkte Beziehung zu unseren Künstlerin-nen und Künstlern sind uns wichtig. Wir freuen uns, schon bald mit Ihnen auf un-sere Konzerte der neuen Saison anstossen zu dürfen!

Ihr Raphael Immoos
Künstlerischer Leiter