__Zur Saison

Wertes Konzertpublikum, liebe Freundinnen und Freunde,

Corona – man mag es nicht mehr hören. Während andere Branchen lobbyierten, um möglichst schnell wieder ihren Geschäften nachzugehen, verhielt sich die Kultur einsichtig und zurückhaltend. Einige Künstlerinnen und Künstler haben im Internet Zuflucht gesucht und mit Gratisangeboten versucht, die missliche Lage zu überbrücken. Durch diese zunehmende Onlinepräsenz verlor die Livemusik scheinbar an Dringlichkeit und wurde auch bei den Lockerungsschritten kaum erwähnt. So stellt sich für viele von uns die Frage, ob denn Musik nicht zur «essenziellen Nahrung» des Menschseins gehört oder nur reinen Luxus darstellt. Haben wir Künstlerinnen und Künstler es verpasst, zu den existenziellen Fragen des Lebens Stellung zu nehmen? Haben wir uns zum gefälligen Entertainment degradiert?

Vokalmusik besteht nicht nur aus Tönen, sondern ebenso aus Texten. Beides zusammen soll uns berühren, unseren Geist beflügeln. Dabei geht es um die Gesundheit unserer Seele, damit wir bevorstehende Krisen bewältigen und Herausforderungen standhalten können. Kultur war immer dann hochkarätig, wenn die Not am grössten war. Neu werden wir uns in Diskussionsrunden und Werkeinführungen vermehrt gesellschaftsrelevanten Themen widmen. «Warum toben die Völker?» oder «Bachs Johannes-Passion neu gedacht» sind nur zwei Beispiele, um musikalische Meisterwerke kritisch zu hinterfragen und ihnen einen aktuellen, «relevanten» Zugang zu verschaffen.

Wir laden Sie herzlich ein, unserem neuen Freundeskreis beizutreten, mitzudiskutieren und mitzuhelfen, damit die schöpferische, musikalische Kraft denjenigen Stellenwert bekommt, den sie verdient. Stöbern Sie in unserem neuen Saisonprogramm nach «essenzieller Nahrung», besuchen Sie unsere Konzerte, reisen Sie mit uns mit und kommen Sie mit uns ins Gespräch. Wir freuen uns darauf! Wir freuen uns auf Sie!

Ihr Raphael Immoos, künstlerischer Leiter

__Missa «Defensor Pacis» – Verteidiger des Friedens

Mit einer musikalischen Sensation im Gepäck setzen die Basler Madrigalisten unter Leitung von Raphael Immoos ihre Konzerttour fort: mit der grandiosen 12-stimmigen Messe des Schweizer Komponisten Benno Ammann. Sie wurde 1947 unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg in Rom anlässlich der Heiligsprechung von Niklaus von Flüe, dem über alle konfessionellen Grenzen hinweg verehrten Schweizer Friedensstifter, uraufgeführt, geriet danach jedoch völlig in Vergessenheit.

Mit dieser Messe bieten die Basler Madrigalisten eine bedeutende Wiederentdeckung dar. Diese begann überaus erfolgreich in der vergangenen Saison als Schweizer Erstaufführung in einer Reihe von Konzerten und als Welt-Ersteinspielung in Kooperation mit dem Schweizer Radio SRF. Weitergeführt wird sie in dieser Saison mit Auftritten in St. Gallen, Stans und Basel.

Mitwirkende

BASLER MADRIGALISTEN
Raphael Immoos _ Leitung

Benno Ammann (1904–1986)
Missa «Defensor Pacis» ad 6–12 voces inaequales in honorem Sancti Nicolai Helvetii Eremitae, 1946

Hochkarätige Musik: die wiederentdeckte Messe von Benno Ammann.

TERMINE

19. Sep 2020 | 19.15 Uhr
Kathedrale St.Gallen

25. Sep 2020 | 19.30 Uhr
Kirche St. Peter und Paul, Stans

26. Sep 2020 | 20.00 Uhr
Kirche St.Anton, Basel

__Warum toben die Völker?

Mendelssohn Bartholdys drei Psalmvertonungen Opus 78 gehören zu den grossartigsten A-cappella-Kompositionen, die je geschrieben wurden. Die zugrundeliegenden Psalmen selbst lassen angesichts ihrer originalen und oft «originellen» Beschaffenheit viel Raum zur Interpretation. Aus der verwendeten Tonsprache klingt wiederum die Sichtweise des Komponisten und seiner Zeit heraus. Wie für das 19. Jahrhundert bezeichnend, finden sich in den romantischen Kompositionen Mendelssohn Bartholdys kämpferische Anklänge. Seine Musik steckt voller Dramatik, u. a. in theologisch herausfordernden Situationen, wo es in den Psalmtexten um Macht, Zorn und Rache geht.

Jaakko Mäntyjärvi, einer der erfolgreichsten Chorkomponisten Finnlands, vertonte dieselben drei Psalmtexte von Mendelssohn Bartholdys Zyklus anlässlich von dessen 200. Geburtstag neu. In den «Stuttgarter Psalmen» reflektiert er seine eigene musikalische Tradition in einer faszinierenden, mystischen Tonsprache und setzt neue Akzente. Die insgesamt sechs Psalmvertonungen der beiden Komponisten werden jeweils im Wechsel gesungen und bilden einen Zyklus.

Mitwirkende

BASLER MADRIGALISTEN
Raphael Immoos _ Leitung

Felix Mendelssohn Bartholdy (1809–1847)
Drei Psalmen, op. 78, 1841/1844
Warum toben die Heidenop. 78.1 (Ps 2)
Mein Gott, warum hast du mich verlassen op. 78.2 (Ps 22)
Richte mich, Gott op. 78.3 (Ps 43)

Jaakko Mäntyjärvi (*1963)
Stuttgarter Psalmen, 2009
Warum toben die Heiden(Ps 2)
Mein Gott, warum hast du mich verlassen (Ps 22)
Richte mich, Gott

Die Psalmvertonungen von Felix Mendelssohn Bartholdy und Jaakko Mäntyjärvi. Eine Wiederaufnahme.

TERMINE

25. Okt 2020 | 17.00 Uhr
Kath. Kirche Muttenz

07. Feb 2021 | 16.00 Uhr
Klosterkirche Mariastein

30. Mai 2021 | 17.30 Uhr
Offene Kirche Elisabethen

30. Mai 2021 | 19.00 Uhr
Offene Kirche Elisabethen, Basel

__Die Faszination der 12 Sibyllen

Eine Aura des Mysteriösen umgibt die rätselhaften Prophezeiungen der antiken Seherinnen, die Orlando di Lasso ebenso transzendent und in einer für seine Zeit ausserordentlich kühnen, chromatischen Tonsprache vertonte. Bereits die Literatur der Kirchenväter verstand die Sibyllen als vorchristliche Künderinnen Gottes. Lassos berühmte «Prophetiae Sibyllarum» werden von Franz Rechsteiner in einer Komposition für die Basler Madrigalisten und das ARTE Quartett mit vier Saxophonen klangvoll reflektiert, deren aerophone Tonqualität die verschiedenen Stilebenen der Kompositionen übergangslos miteinander verwebt.

Mitwirkende

BASLER MADRIGALISTEN

ARTE QUARTETT
Beat Hofstetter _ Sopransaxophon
Sascha Armbruster _ Altsaxophon
Andrea Formenti _Tenorsaxophon
Beat Kappeler_ Baritonsaxophon

Raphael Immoos _ Leitung

Orlando di Lasso (um 1532–1594)
Prophetiae Sibyllarum für vierstimmigen Chor (ca. 1560–1563)


im Wechsel mit


Franz Rechsteiner (*1941)
Sibyllen
Kontrapunkte zu Orlando di Lasso Prophetiae Sibyllarum in Wort und Musik für vierstimmigen Chor und Saxophonquartet (2016)
Texte: Justin Rechsteiner (*1936)

...

Musik von Orlando di Lasso und Franz Rechsteiner. Eine Wiederaufnahme mit dem ARTE Quartett.

TERMINE

29. Nov 2020 | 16.30 Uhr
Klosterkirche Mariastein

13. Jun 2021 | 17.00 Uhr
Kirche St. Elisabeth, Kilchberg

__Von Hirten und Engeln

Das Messias-Oratorium von Georg Friedrich Händel zeichnet in drei grossen Teilen das ganze Leben Jesu Christi nach. Mit dem ersten Teil erklingt als vorweihnachtliches Konzert in Reinach und an Heiligabend in der Basilika Mariastein der weihnachtliche Part, der die Geburt Christi musikalisch ausdeutet.

Die Basler Madrigalisten führen diesen Teil des «Messias» klanglich transparent mit acht Sängerinnen und Sängern und sieben Instrumentalistinnen und Instrumentalisten auf und folgen damit der ursprünglichen Besetzung Händels. Erst in späteren Jahrhunderten wuchs diese und erhielt mitunter gigantische Ausmasse. Ergänzt wird das festliche Programm um stimmungsvolle Hirten-, Advents- und Weihnachtslieder.

Mitwirkende

BASLER MADRIGALISTEN
COLLA VOCE CONSORT
Daniela Dolci _ Orgel (Reinach)
Christoph Anzböck _ Orgel (Mariastein)
Raphael Immoos _ Leitung

Georg Friedrich Händel (1685–1759)
Teile aus Der Messias, HWV 56
Hirten-, Advents- und Weihnachtslieder

Festliches Konzert mit Sätzen aus Händels «Messias» und weihnachtlicher Musik.

TERMINE

13. Dez 2020 | 17.00 Uhr
Kirche St. Nikolaus, Reinach BL

24. Dez 2020 | 22.00 Uhr
Klosterkirche Mariastein

__Speed Dating – «Così fan tutte»

«Così fan tutte» – «So machen’s alle», versichert Don Alfonso seinen Freunden Ferrando und Guglielmo. Er will beweisen, dass auch ihre Verlobten Dorabella und Fiordiligi untreu sind, wenn sich nur die Gelegenheit bietet! Die Wette gilt – ein erotisches Experiment und emotionales Verwirrspiel beginnt, von Mozart zu einem der grössten Meisterwerke des Opernrepertoires gestaltet.

Die Musik bildet dabei kunstvoll das raffinierte Spiel aus Schein und Sein, Täuschungen und Intrigen nach. Das Experiment am offenen Herzen jedoch klingt versöhnlich aus, wenn am Ende der Oper ein Loblied in C-Dur erklingt: Glücklich sei der Mensch, der alles nur von der besten Seite nimmt und trotz der Wechselfälle des Lebens, über die er lacht, die Ruhe bewahrt.

Es ist nicht das erste Mal, dass das Kammerorchester Basel die Basler Madrigalisten mit auf die Bühne bittet und mit einem bestens besetzten Gesangsensemble eine grosse Oper konzertant bzw. halbszenisch aufführt. Giovanni Antonini vermag es, Grossartiges aus den musikalischen Details herauszuarbeiten und der Partitur eine beeindruckende Transparenz zu geben. Neben Basel sind Paris, Hamburg und Luxemburg weitere Konzertorte.

Zur Aufführung in der Elbphilharmonie Hamburg ist eine gemeinsame Reise beider Freundeskreise und weiterer Interessierter in Zusammenarbeit mit Settelen Car-Reisen geplant. Nähere Informationen gibt es in Kürze beim Kammerorchester Basel, bei uns bzw. bei Settelen.

Mitwirkende

Emőke Baráth _ Dorabella
Julia Kleiter _ Fiordiligi
Sandrine Piau _ Despina
Michael Spyres_ Ferrando
Vittorio Prato_ Guglielmo
Andrew Murphy_ Don Alfonso (Hamburg) / Konstantin Wol_ Don Alfonso (Paris) / N.N. _ Don Alfonso (Basel und Luxemburg)

BASLER MADRIGALISTEN
KAMMERORCHESTER BASEL
Giovanni Antonini _ Leitung
Raphael Immoos _ Choreinstudierung

Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791)
Così fan tutte, KV 588, Dramma giocoso in zwei Akten, halbszenische Einrichtung

Konzerteinführung am So, 31. Januar 2021 um 17.30 Uhr im Stadtcasino Basel mit Peter Dellbrügger (Kammerorchester Basel)

...

Mozarts Dramma giocoso in zwei Akten. In Kooperation mit dem Kammerorchester Basel unter Leitung von Giovanni Antonini.

TERMINE

27. Jan 2021 | 19.30 Uhr
Théâtre des Champs-Élysées, Paris

29. Jan 2021 | 20.00 Uhr
Elbphilharmonie Hamburg, Grosser Saal

31. Jan 2021 | 18.00 Uhr
Stadtcasino Basel

02. Feb 2021 | 19.00 Uhr
Philharmonie Luxembourg, Grand Auditorium

__Bachs Johannes-Passion neu gedacht

Von Bachs Johannes-Passion ist keine endgültige Fassung überliefert. Sie blieb ein work in progress und wurde den Bedürfnissen, Umständen und dem Geschmack der jeweiligen Zeit angepasst. Auch war seine Passion nicht für den Konzertsaal gedacht, sondern Kirchenmusik, die sich als Teil der Verkündigung verstand. Heutzutage sind die pietistischen Texte, die dem theologischen Verständnis des 18. Jahrhunderts verpflichtet sind, und ihre schiere Länge – zwei Stunden grossartige und komplexe Musik ohne Pause – für manche Hörerinnen und Hörer zuweilen eine Herausforderung.

Durchaus im Sinne Bachs wagen wir es daher, die Passion in einer neuen Fassung den Bedürfnissen von heute anzupassen. Die Chöre und Arien wurden dabei so belassen, wie Bach sie geschaffen hat. Einige aus heutiger Sicht inhaltlich problematische Arien wurden gestrichen. Der Part des Evangelisten, der die Handlung der Passionsgeschichte nachzeichnet, wird von der Schauspielerin Dorothée Reize in einer aktualisierten Fassung gesprochen.

Mitwirkende

BASLER MADRIGALISTEN
COLLA VOCE CONSORT
Dorothée Reize_ Sprecherin
Raphael Immoos _ Leitung

Johann Sebastian Bach (1685–1750)
Johannes-Passion, BWV 245, Fassung IV von 1749 in einer Bearbeitung als Passion in fünf Bildern und in kammermusikalischer Besetzung, textliche Bearbeitung: Theo Schad

Passion in fünf Bildern in kammermusikalischer Besetzung und mit der Schauspielerin Dorothée Reize.

TERMINE

20. Mär 2021 | 17.15 Uhr
Basler Münster

21. Mär 2021 | 16.00 Uhr
Klosterkirche Mariastein

26. Mär 2021 | 19.30 Uhr
Kirche Bruder Klaus, Liestal

__Mozart Pur

Die «Missa brevis» hat durch ihre tänzerische, volksliedartige Vertonung die Musikwissenschaftler des 19. Jahrhunderts dermassen verblüfft, dass sie sich schwertaten, dieses Werk Mozart zuzuschreiben. Inzwischen ist seine Autorschaft bewiesen: Wieder einmal überrascht uns Mozart durch seine Vielseitigkeit und Originalität in der musikalischen Umsetzung des Messetextes.

Mozart folgte in der G-Dur-Messe dem Typus der «Missa pastoralis», der sich zu dieser Zeit gerne einer Melodie und Rhythmik bediente, wie sie aus weihnachtlichen Pastorellen bekannt sind.

Die Basler Madrigalisten werden begleitet vom «hauseigenen» Instrumentalensemble Colla Voce Consort.

Mitwirkende

BASLER MADRIGALISTEN
COLLA VOCE CONSORT
Raphael Immoos _ Leitung

Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791)
Missa brevis in G, KV 140

Musikalischer Festgottesdienst zu Ostern mit Wolfgang Amadeus Mozarts «Missa brevis» in G.

TERMINE

09. Apr 2021 | 09.30 Uhr
Klosterkirche Mariastein

__Schläft ein Lied in allen Dingen

Es gibt Konzertprogramme, die immer wieder nachgefragt werden. Dieses ist eines davon. Es widmet sich dem meistvertonten deutschsprachigen Lyriker Joseph von Eichendorff (1788–1857) als einem der wichtigsten und bekanntesten Vertreter der deutschen Romantik. Der artifziell gebrochene Volkston seiner Gedichte gilt neben seiner musikalisch durchdrungenen poetischen Sprache als Grund dafür, dass sie so zu Vertonungen reizen. Sie inspirierten grosse Komponisten wie Felix Mendelssohn Bartholdy und seine Schwester Fanny, Robert Schumann, Richard Strauss und Hugo Wolf.

Die Basler Madrigalisten präsentieren eine Auswahl der besten Vertonungen seiner Gedichte durch namhafte Komponisten bis in die Gegenwart, darunter auch eine des in Basel lebenden Hans-Martin Linde.

Mitwirkende

BASLER MADRIGALISTEN
Raphael Immoos _ Leitung

Werke von

Fanny (1805–1847) und Felix Mendelssohn Bartholdy (1809–1847)
Robert Schumann (1810–1856)
Moritz Hauptmann (1792–1868)
Carl Reinecke (1824–1910)
Heinrich von Herzogenberg
(1843–1900),
Richard Strauss (1864–1949)
Hugo Wolf (1860–1903)
Hans-Martin Linde (*1930)

...

Die klangvollsten Vertonungen des Dichters Joseph von Eichendorff von der Romantik bis in die Gegenwart. Eine Wiederaufnahme.

TERMINE

08. Mai 2021 | 20.00 Uhr
Kirche St. Michael, Grenzach-Wyhlen (D)

09. Mai 2021 | 17.00 Uhr
Schlosskirche Spiez

__Abschlusskonzert des Orgelfestivals im Stadtcasino Basel

Für das Abschlusskonzert des ersten Orgelfestivals im Stadtcasino Basel haben sich sieben Chöre aus Basel und der Region zusammengeschlossen. Doch was tun, wenn Corona einen Strich durch die Rechnung macht?
Ein neues Programm zaubern – denn für die Königin der Instrumente lässt man sich nicht so schnell aus dem Takt bringen! Es gibt eine Stunde Musik vom Feinsten mit den Basler Madrigalisten, den den Organistinnen Iveta Apkalna, Babette Mondry und Überraschungsgästen. Durch das Programm führen Raphael Immoos und César Franck.

Dieses Konzert bildet den Schlusspunkt des Orgelfestivals im Stadtcasino Basel, das mit seinem abwechslungsreichen Programm die einzigartige Vielfalt und Faszination der neuen Konzertsaalorgel eindrucksvoll präsentiert. Wir freuen uns auf die Wiedereröffnung und hoffen, dass auch in Zukunft Chöre und Orchester es sich leisten können, dort aufzutreten.

Die angekündigte Konzerteinführung um 18.45 Uhr findet nicht statt.

Der Projektchor mit über 200 Sänger*innen der Basler Chöre bâlcanto, ensemble liberté, Jugendchöre ATempo! & Vivo der Musikschule Basel der Musik-Akademie Basel, Kammerchor Notabene, pourChoeur kann Werke von Benjamin Britten, Petr Eben, Pe-teris Vasks, Gabriel Fauré, aufgrund der Covid19-Schutzmassnahmen im Abschlusskonzert leider nicht singen.

Die Schweizer Erstaufführung von Pēteris Vasks «Veni Domine» (Auftragswerk in Kooperation mit der Elbphilharmonie Hamburg) wird auf 2021 verschoben.

Alle Schutzbestimmungen des Gesundheitsdepartements Basel-Stadt werden eingehalten.

Mitwirkende

BASLER MADRIGALISTEN
Leitung und Einstudierung: Raphael Immoos

Orgel
Babette Mondry, Basel
Iveta Apkalna, Titularorganistin Elbphilharmonie Hamburg

Leitung: Raphael Immoos, Iveta Apkalna und Babette Mondry (Orgel) & Überraschungsgäste
Moderation: Raphael Immoos, César Franck

Petr Eben (1929–2007)
Spiritus mundum adunans für Vokalensemble und Orgel, 1994

Gabriel Fauré (1845–1924)
Cantique de Jean Racine, Op. 11 für Chor und Orgel, 1865

Benjamin Britten (1913–1976)
Rejoice in the Lamb, Op. 30, 1943
"Festival Cantata" für Soli und Vokalensemble


Krönender Abschluss mit Überraschungen für Chor und Orgel mit den Basler Madrigalisten.

TERMINE

20. Sep 2020 | 19.30 Uhr
Stadtcasino Basel, Musiksaal